Magazin | 12.12.2018

Die ultimative mexikanische Silvester-Fiesta!

Wenn jemand feiern kann, dann sind es die Lateinamerikaner! Herrlich unkompliziert, mit einer Extraportion guter Laune und einem üppig gedeckten Tisch (samt ein paar leckeren und durchaus promillehaltigen Drinks obendrein). Also: Schmeißt die alten Silvestergewohnheiten à la Raclette und Fondue über Bord und lasst es mexikanisch krachen. Wir haben da mal ein paar Tipps für eine zünftige Fiesta Mexicana zum Jahreswechsel zusammengestellt.

Viva México – die Deko

Wer „mexikanisch“ ins neue Jahr rutschen möchte, braucht natürlich das entsprechende Ambiente. Farbtechnische Vorgabe: Grün-weiß-rot – die Nationalfarben Mexicos. Zahlreiche Dekorations-Inspirationen bekommt ihr bei Partyausstattern im Internet – von Girlanden, farblich passenden Luftschlangen bis hin zu Servietten, Pappbechern/-tellern und mit kleinen Sombreros, Chilis und Kakteen verzierten Holzsticks für leckere Party-Pieksereien. Und wer noch einen draufsetzen möchte, findet dort sogar auch Sombreros und schwarze Schnurrbärte zum Ankleben.

¡Salud – die passenden Drinks

Eure Fiesta-Bar bestückt ihr idealerweise mit mexikanischem Bier, zwei oder drei Cocktails, dem Nationalschnaps Tequila und natürlich dem legendären Shot „Mexikaner“ – und zum Abkühlen zwischendurch gibt es Agua fresca, eine eiskalte Mischung aus Wasser, Fruchtsaft/-püree und nach Wunsch auch etwas Zucker.

Bier

Die bekanntesten Marken wie „Sol“ oder „Corona“ gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt oder Getränkeladen. An den Flaschenhals – nicht ins Bier! – gehört ein kleiner Schnitz Zitrone oder Limette. Ursprünglich diente diese Tradition dazu, den Flaschenhals zu säubern; inzwischen ist es einfach nur „in“.

Cocktails

Logisch – mexikanische Cocktails basieren meist auf Tequila, dem landestypischen Agaven-Branntwein. Zu den mexikanischen Cocktail-Dauerbrennern gehören in mit Salzrand versehenen Gläsern servierte „Margaritas“ (= Gänseblümchen) und der mit seinem rot-gelben Farbverlauf an einen Sonnenaufgang erinnernden „Tequila Sunrise“. Ebenfalls sehr lecker und landestypisch: „Paloma“ aus Tequila blanco, Grapefruitlimonade, etwas Limettensaft und einer kräftigen Prise Salz. Hierzulande nicht ganz so bekannt ist „Chavela“, die mexikanische Bloody-Mary-Variante aus Bier, Tomatensaft, Chilisauce- oder pulver, einem Schuss Tequila und einem Spritzer Limettensaft.Silvester-Fiesta-Content_740x493

„Kurze“

Na klar, Tequila! Der gehört zur aus Agaven gewonnenen Spirituosengruppe „Mezcal“, wobei für Tequila nur blaue Agaven verwendet werden, für den etwas einfacheren Mezcal hingegen ein Sortenmix. Tequila gibt es in fünf Reifegraden: von „silver/blanco“ – einem klaren Tequila, der direkt nach der Destillation in Flaschen landet –, bis hin zu der braunen Variante „extra-añejo/ultra-aged” mit einer mindestens dreijährigen Lagerung im Eichenfass.
Bei Partys kommen meist klarer oder der etwas geschmacksintensivere goldene Tequila ins Spiel – also Kategorie eins und zwei.
Der bei uns beliebte Brauch, weißen Tequila mit Salz  und Zitrone und goldenen Tequila mit Orange und Zimt  zu servieren, ist in Mexiko übrigens nahezu unbekannt!

Mezcal – die Sache mit dem Wurm

Im Gegensatz zum Tequila wird Mezcal nur einmal destilliert. Im vergangenen Jahrhundert überlegte sich ein Produzent einen ganz besonderen Marketinggag und packte einen getrockneten Wurm (genauer gesagt: eine extra dafür gezüchtete Schmetterlingsraupe) in jede seiner Mezcal-Flaschen. Das Tierchen bringt tatsächlich eine etwas andere Geschmacksnote in den Schnaps und ganz Hartgesottene trinken/verspeisen die Raupe sogar mit – aber ein wurmfreier Mezcal ist ebenso authentisch. In Mexiko gibt es zum Mezcal traditionellerweise ein mit Chilisalz  gewürztes Limettenstück.

Buen apetito – das Buffet „mexicano“

So viele Promille brauchen natürlich eine gute Grundlage! Dafür bietet die mexikanische Küche so einiges. Pluspunkt: die Mittelamerikaner kochen sehr geradeaus und ohne viel Tamtam, aber dennoch – oder gerade deshalb – ausgesprochen lecker und würzig.

Zum Sattmachen

Chili con Carne
Gern mit feuriger Würze

• Gefüllte Taco-Shells oder Tortilla-Wraps
Z.B. mit pikant gewürztem Hackfleisch, Salat, Tomaten-, Paprika- und Zwiebelwürfeln und entsprechenden Saucen. Auch vegetarisch gefüllt ganz köstlich, zum Beispiel mit gebratenen Pilzen, Avocado, Kräutern und Joghurtschmand

• Gefüllte Enchiladas
Chili con Carne  in Tortilla-Wraps füllen, mit Béchamelsauce und Käse überbacken – superlecker und eine gute Basis zum Feiern!

• Selbst gemachte Chicken-Wings
Nach ein paar Stunden im Aromabad ab in den Backofen – megaeinfach und ein kulinarisches Partyhighlight, das selbst Kochmuffeln gelingt! Hier  geht es zum Rezept.

• Maissuppe (Chilatole)
Schnelles Süppchen aus Mais (Dose) und Maismehl auf Geflügelbrühenbasis (Veggis nehmen Gemüsebrühe), abgeschmeckt mit Knoblauch  und Chili, obendrauf ein paar Tomatenwürfel, Lauchzwiebel und ein Klacks Schmand

 

Zum Snacken

Tortilla Chips und -Rolls  sowie Nacho Chips lassen sich während einer Party herrlich wegknuspern. Ein paar würzige Dips dazustellen (z.B. den typisch mexikanischen Avocadodip „Guacamolé“ oder Cheese-Dips und Salsas) – herrlich unkompliziert!
Zu den Dips passen natürlich auch hervorragend Gemüsesticks (Gurke, Möhre. Paprika, Staudensellerie, Kohlrabi etc.). Solch eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe kommt bei einer bevorstehenden langen Silvesternacht gerade recht.

Fehlt eigentlich nur noch die passende Musik!

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