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Magazin | 16.03.2020

Flüssiges Asien: Sojasauce

Wenn eins aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken ist, dann ist es Sojasauce! Ob in Japan, China, Korea oder Vietnam – das würzig-dunkle Sößchen gehört einfach dazu und sorgt für kräftigen Geschmack in der Asia-Küche. Doch Sojasauce ist beileibe nicht gleich Sojasauce – da gibt es durchaus Qualitäts- und Geschmacksunterschiede! So schmeckts bringt hier mal ein wenig Licht ins „Flaschendunkel“.

 

Tausende Jahre alt

Sojasauce gehört zu den ältesten Würzmitteln überhaupt – sie gibt es schon seit weit mehr als tausend Jahren. Die Basis für das asiatische Aroma-Highlight lieferten seinerzeit gesalzene fermentierte Sojabohnen und fermentierte Sojabohnenpaste; aufgefüllt mit Wasser – plus gegebenenfalls etwas Salz on top. Der Ursprung der flüssigen Sojawürze liegt vermutlich in China. Rund um das Jahr 600 n. Chr. griffen die Japaner die chinesische Rezeptur dann auf und verfeinerten sie weiter durch die Zugabe von Weizen und einen verlängerten „Brauvorgang“.

Den Weg in die europäische Küche fand die Sojasauce dank holländischer Händler dann im 17. Jahrhundert.

International unterwegs

Neben China und Japan schätzen auch andere asiatische Länder das aromatische Sojagebräu. In Indonesien beispielsweise in Form der sirupartigen süßen Kecap-Sauce mit Zugabe von geröstetem Getreide, Maniok und Palm- oder Rohrzucker. Die Koreaner hingegen schätzen mit Pilzen durchsetzte und fermentierte Saucenvariationen auf Sojabasis – Ganjang genannt – in drei verschiedenen Altersstufen.

Unterschiedliche Herstellung – unterschiedlicher Geschmack

Die traditionelle Herstellung von Sojasauce setzt auf Fermentation, also eine Enzymreaktion, und ist produktionstechnisch durchaus (zeit)aufwändig. Diese Saucen besitzen beispielsweise den Zusatz „natürlich gebraut“ oder „natürlich fermentiert“.

Die industrielle Herstellung ermöglicht eine weit flottere und damit auch kostengünstigere Produktion.

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Welche Sojasauce wofür?

Dunkle Sojasaucen eignen sich mit ihrem höheren Salzgehalt wunderbar für Sushi und kräftig-würzige und scharfe Gerichte im Asia-Style. Eher hellere, leicht süßliche und weit weniger dominante Produkte hingegen passen wunderbar zu milden Speisen auf Fisch- und Geflügelbasis.

Sojasauce bei Allergien und Lebensmittelunverträglichkeit – ein Problem?

Mit Sojabohnen und Getreide verbergen sich in Sojasauce gleich zwei klassische Allergene. Außerdem steckt eine ordentliche Portion Histamin drin. Wenn Ihr hochempfindlich auf Weizen oder auch Soja und Histamin reagiert, lasst also besser die Finger von dem köstlichen Asia-Aromator.

Lust auf Asia-Küche bekommen? Kein Problem – wir verraten euch hier mal unser persönliches Lieblingsgericht mit Sojasauce: Blütensalat mit Szechuan-Hähnchen. Lasst es euch schmecken!

 

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