Magazin | 01.02.2021

Foodstyling at home – die besten Tipps und Tricks

Geschlossene Restaurants und Kantinen, Home-Office und Home-Schooling – da muss(te) notgedrungenermaßen so mancher Kochmuffel an den Herd, der sich bis dahin lieber bekochen ließ. Etliche haben inzwischen aus der Not eine Tugend gemacht und schwingen den Kochlöffel mit neu gewonnener Leidenschaft. Damit das Essen nicht nur schmeckt, sondern auch optisch so richtig was hermacht, verrät euch So schmeckts ein paar Kniffe zum Anrichten eurer Speisen.

Das Auge isst mit

„Wow, das sieht aber gut aus!“. Fast jede/r ist sicherlich schon einmal in Begeisterung ausgebrochen, wenn im Restaurant ein besonders kunstvoll angerichteter Teller serviert wurde. Dabei ist es gar nicht so schwer, eure Speisen zu Hause in wahre Hingucker zu verwandeln, die so manchem Kochprofi Konkurrenz machen könnten. 

Vor allem drei Dinge spielen eine Rolle, wenn es um die Optik geht: die Auswahl, Qualität und Zubereitung der Zutaten, die Art des Anrichtens auf dem Teller und natürlich die Garnitur/Tellerdekoration.

Auswahl, Qualität und Zubereitung

Achtet bei der Zusammenstellung der Gerichte auf ein harmonisches und kontrastreiches Farbspiel auf dem Teller – also serviert beispielsweise als Gemüsebeilage zu einem Fleischgericht mit Tomatensauce lieber Bohnen oder Brokkoli als Möhren.

Gemüse gart ihr am besten nur kurz und bissfest, so bleiben neben der Farbe auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Auch Pasta al dente bewahrt seine Farbe besser als zerkochte Nudeln. 

Für einen hochwertigen Augenschmaus muss auch die Qualität der Zutaten stimmen – und damit auch die Frische. Obst, Kräuter, Salat und Gemüse, die ihren Frischehöhepunkt bereits sichtlich überschritten haben, könnt ihr super in Smoothies, Suppen oder Saucen weiterverarbeiten; auf den Teller hingegen gehört nur 1a-Qualität! 

Tipp: Mit der richtigen Schnitttechnik (z.B. Rauten, lange schräge Streifen) wird Gemüse zum wahren Hingucker. Kleinere Gemüsesorten (z.B. Bohnen, junge Möhren, Zuckerschoten) sehen im Ganzen gegart besonders hübsch aus.

Anrichten wie ein Profi

Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr! Übervolle Teller machen schon beim Draufgucken satt und wirken wenig appetitanregend.

Fleisch oder Fisch platziert ihr in der Mitte des Tellers, drumherum richtet ihr dann mit etwas Abstand die Beilagen an. 

Tipp: Besonders gut kommen Speisen auf relativ neutralem und hellem Geschirr zur Geltung. 

Vorspeisen

Kleine Häppchen/Fingerfood machen auf speziellen Servierlöffeln besonders viel her. Auch dekorativ Aufgespießtes weckt die Lust auf mehr. Wer auf moderne Alternativen steht, serviert Suppen im Weckglas oder in Schalen statt im klassischen tiefen Suppenteller. Salate wirken besonders appetitlich, wenn ihr sie locker türmchenförmig schichtet und das Dressing getrennt dazu reicht (z.B. in einem kleinen Kännchen oder auch in einem einfachen Schnapsglas). 

Fleisch und Fisch und Vegetarisches

Fächerförmig und gegebenenfalls auf einem Saucenspiegel arrangierte Fleischscheiben (z.B. vom Braten, Roastbeef) oder Fischfilets bringen Profioptik in eure Tellerkreationen. Vor allem bei veganen/vegetarischen Speisen – aber nicht nur dort – ist aktuell Hochstapeln angesagt: geschichtete Türmchen aus Gemüsepuffern und gegrilltem Gemüse beispielsweise. 740x4938Mcm7MCGIpXFu

Beilagen

Pürees, Reis, Kartoffelgratin und Polenta lassen sich mit einem Servierring hübsch in Form bringen, aus langen Nudeln könnt ihr mit einer Gabel kleine Nester formen. Alternative für Pürees: Kreativität per Spritzbeutel (dicke Tupfer, Spiralen etc.).

Kohlgemüse erhält das gewisse optische Etwas, wenn ihr es in einem kurz blanchierten Kohlblatt anrichtet. 

Desserts

Viele Desserts sehen als in einem breiteren Glas (Whiskyglas) geschichtete Nachspeise besonders hübsch aus. Enthält das Dessert mehrere Komponenten, könnt ihr es auch auf einem flachen Teller anrichten und mit bunten Fruchtsaucen oder Schokosaucentröpfchen/Schokoladenspänen aufpeppen.  

Deko als Krönung

Und nun kommt die Kür – die Garnitur/Deko! Bei Herzhaftem könnt ihr unter anderem mit essbaren Blüten, Kräuterstängeln oder auch gerösteten Kernen spielen, bei Süßem mit Puderzucker, Kakaopulver, frischen Früchten oder auch Minz- oder Zitronenmelisseblättern. 

Japanische Köche sind wahre Meister im Präsentieren von Speisen! Als kleine Inspiration für euch hier eine unkomplizierte Sushi-Variante, die nach der winterlichen Schlemmerei schön leicht daherkommt, angenehm sättigt und optisch ohne viel Aufwand einfach ein Knaller ist: Bara-Sushi

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