Magazin | 01.03.2019

Highlight für Hobbygärtner: Hochbeete

Ihr steht auf eigenhändig gezogenes und frisch geerntetes Gemüse, knackfrische Salate, aromatische Kräuter und findet nichts leckerer, als Erdbeeren direkt vom Strauch gleich zu vernaschen? Dafür braucht ihr nicht unbedingt den perfekten grünen Daumen, wohl aber einen Garten oder zumindest einen nicht ganz so kleinen Balkon. Und natürlich ein Hochbeet, das euch als Anbaufläche dient. Im März ist der perfekte Zeitpunkt, eins anzulegen. Wie das geht, haben wir für euch zusammengestellt.

Warum ein Hochbeet?

Hochbeete bieten verschiedene Vorteile gegenüber ebenerdigen Anbauflächen im Garten:

Angenehme Arbeitshöhe

Hochbeete sind üblicherweise zwischen 80 und 100 cm hoch, dadurch lässt es sich besonders rückenfreundlich „beackern“. 

Gute Bodenqualität – reiche Erträge

Durch das spezielle Schichtsystem (siehe weiter unten) könnt ihr optimale Bodenbedingungen für eure Pflanzen schaffen und seid nicht von der regional sehr unterschiedlichen Bodenqualität draußen abhängig. Das sorgt zusammen mit dem generell guten Klima in einem Hochbeet für eine üppige Ernte, die deutlich höher liegt als auf Flachbeeten gleicher Größe.

Ein Hochbeet könnt ihr mit wechselnder Bepflanzung übrigens fast das ganze Jahr über nutzen! 

Weniger Schädlinge – weniger Pflanzenschutzmittel

Schnecken, Maulwürfe, Wühlmäuse – bei Hochbeeten haben sie kaum eine Chance, dort einzudringen und Schaden anzurichten (ein weiterer Grund für die hohen Erträge).

Entsprechend weniger Pflanzenschutzmittel müsst ihr einsetzen.

Urban Gardening – der neue Balkontrend 

Hochbeete gibt es auch für den Balkon oder die Terrasse und ermöglicht dadurch auch Städtern ohne Garten, sich als Hobbygärtner zu verwirklichen. Besonders praktisch sind Modelle mit Rollen, die sich bei Bedarf hin- und herschieben lassen. Die Zeiten, in denen ausschließlich Blumenkästen als Balkondeko dienten, sind nämlich längst vorbei. Unter dem Motto „Urban Gardening“ verwandeln immer mehr Menschen ihren Balkon eine kleine grüne Wohlfühloase und bauen dort auch Nutzpflanzen an.

Selber bauen oder Fertigmodell?

Ob selbst designt und gebaut, als vorbereiteter Bausatz oder komplettes Fertigmodell: Hochbeete gibt es in verschiedenen Ausführungen/Größen (z.B. mit oder ohne Dach) und aus unterschiedlichen Materialien. Varianten aus Holz, Stein, Metall, Kunststoff/Recyclingkunststoff gehören zu den häufigsten Vertretern, wobei Sie ihr Holzmodell idealerweise vor der Befüllung mit Teichfolie auskleiden sollten.

Achtet bei der Größenauswahl darauf, dass ihr für die Pflanzenpflege und -ernte überall gut herankommt. Hochbeete1-Content_740x493

Schicht für Schicht zur perfekten Ernte

Ist das Hochbeet aufgebaut, geht es ans Beschichten. Falls das Beet im Garten platziert wird, muss als Schutz vor Nagetieren ein engmaschiges Gitter unten eingepasst werden, beispielsweise ein Kaninchengitter. Dann folgen fünf verschiedene Schichten:

Kleingehäckselter Baum- oder Strauchschnitt (ersatzweise Rindenmulch) für eine gute Belüftung

Grünabfälle (Laub, Grasschnitt, Stroh)

Gartenerde

Reifer Kompost

Hochwertige Pflanz-/Blumenerde

Da es auch im März/April durchaus noch einmal Nachtfrost geben kann, schützt ihr die empfindlichen Setzlinge/Jungpflanzen dann am besten mit einem Thermovlies. Solch ein Vlies ermöglicht auch Ernten bis in den Januar hinein, beispielsweise von Porree oder Kohlgemüse.

Die richtige Bepflanzung

Ihr könnt entweder direkt ins Beet säen oder im Gartencenter oder bei Gärtnereibetrieben der Umgebung Jungpflanzen kaufen und einsetzen. Letzteres ist besonders praktisch und sorgt für flotte Erträge. Achtet darauf, nicht allzu hochwachsende Sorten zu wählen, an die ihr dann später zum Abernten kaum mehr herankommt. Höhere Pflanzen gehören in die Mitte des Hochbeets, eher flacher wachsende in die Randbereiche. So erhalten alle genug Licht. 

Ein frisch angelegtes Hochbeet ist ausgesprochen nährstoffreich. Baut daher im ersten Jahr vor allem Sorten an, die besonders „hungrig“ sind (so genannte „Starkzehrer“, beispielsweise Kartoffeln, Tomaten, Lauch, Zucchini, Sellerie, Mais und alle Kohlsorten. Im Jahr drauf sind dann die „Mittelzehrer“ dran wie Möhren, Fenchel, Knoblauch, Zwiebeln, Radieschen und Salat. Wenn im dritten Jahr die Düngekraft des Hochbeetes nachlässt, kommen die anspruchslosen Sorten an die Reihe: Bohnen, Erbsen, Feldsalat und – endlich auch! – Erdbeeren.

Wer ein reines Kräuterhochbeet anlegen möchte, braucht dafür einen sehr sonnigen Platz und einen nährstoffarmen und durchlässigen Boden (z.B. durch mit Sand vermischter Pflanzerde) 

Viel Spaß beim Hobbygärtnern! Und wenn ihr für eure selbst geernteten Gemüsesorten und Salate leckere Dips oder Dressings sucht, seid ihr bei uns genau an der richtigen Adresse!Hochbeete-Content_740x493

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