Magazin | 30.08.2019

Kräuterfrische Küche

Ihr mögt es gern grün, frisch und aromatisch auf dem Teller? Wie gut, dass der September bei Kräuterfans fast keine Wünsche offenlässt, schließlich haben die sattgrünen und zudem ausgesprochen vitamin- und mineralstoffreichen Aromabooster grad absolute Hochsaison!

Kaum ein Monat bietet mehr Kräutervielfalt als der September. Verwöhnt von reichlich Sonne – meistens zumindest – entfalten zahlreiche würzige Stängel und Blätter jetzt ihre volle Geschmackspower. Tipp für alle Kochliebhaber, deren Balkonkästen, Hochbeete und Gärten dahingehend eher mager bestückt sind: Ab auf den Markt und sich von den duftenden Aromen dort inspirieren lassen! Auch gut sortierte Supermärkte und Bioläden haben sich inzwischen der Lust auf „grüne Küche“ angepasst und offerieren mittlerweile eine Kräuterauswahl, die weit über die klassische Bundware „Petersilie–Dill–Schnittlauch“ und das typische Kressekräuterbeet im Miniformat hinausgeht. Einige Läden bieten inzwischen sogar spezielle Kräutertheken an, in denen die zarten Pflänzchen vor den Augen der Kunden unter optimalen Bedingungen heranwachsen und samt extra Frischekick dann im Einkaufswagen landen können.

Spätsommerliches Kräuter-ABC

Klar, die Frühjahrsklassiker wie Bärlauch und Waldmeister sind inzwischen passé, aber ansonsten gibt es grad grüne Würzzutaten in Hülle und Fülle, zum Beispiel:

A-L:

Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Estragon, Kerbel, Kresse, Lauchzwiebel, Lavendel, Melisse

M-Z:

Majoran, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse

Kräuterküche auf die Schnelle

Zugegeben: Einkaufen kostet Zeit; speziell die „Jagd“ nach mehr oder weniger ausgefallenen Kräutern. Bevor Ihr lange durch die Gegend kurvt und dabei nach und nach die Nerven verliert auf der Suche nach einem Sträußchen Thymian oder einem Bund Bohnenkraut: Greift einfach auf das umfangreiche Kräuterrepertoire aus unserem So-Schmeckts-Shop zurück. Dank des langen Haltbarkeitsdatums unserer Markenprodukte ist es eh eine gute Idee, sich einen kleinen Vorrat aus getrockneten, gefriergetrockneten oder in Öl eingelegten Kräutern anzulegen. Alternativ lohnt auch ein Blick ins tiefgekühlte Kräutersortiment des Lebensmitteleinzelhandels.

Kräutermanagement in der Küche

Frische Kräuter gekauft – und nun? Grundsätzlich gilt: Frische Kräuter solltet ihr möglichst flott verarbeiten und nicht bereits mehrere Tage vor der Verwendung einkaufen.

  • Direkte Verarbeitung

Frische Kräuter waschen, gut trockenschütteln (Salatschleuder funktioniert auch super) oder mit Küchenkrepp vorsichtig und gut trockentupfen. Danach mit einem wirklich gut geschärften Messer mit großer Klinge zerschneiden und dabei möglichst wenig Druck ausüben – dabei idealerweise mehrere Blätter/Halme zu einem Bündel zusammenfassen. Beim Hacken zerquetscht die Messerklinge die Kräuter nämlich zu sehr, so dass darin enthaltene wertvolle aromatische Öle bereits auf dem Küchenbrett landen statt später im Essen. Und das wäre schlichtweg schade!

  • Kurzfristige Lagerung

Ein paar Tage halten sich Kräuter problemlos im Kühlschrank frisch. Dafür wickelt ihr sie am besten in ein feuchtes Tuch und packt sie anschließend in eine Kunststoffbox.

  • Längerfristige Lagerung

Kräuter waschen, kleinschneiden und danach mit ein wenig Wasser portionsweise in Eiswürfelbehältern einfrieren. Die Kräuterwürfel könnt ihr dann später einzeln und direkt zu euren Speisen geben. Alternativ könnt ihr die Kräuter auch in kleinen Tiefkühlbeuteln ohne Wasser einfrieren, wenn ihr auf eine sehr genaue Dosierung Wert legt. Oder ihr legt eure Lieblingskräuter in Öl ein, beispielsweise in geschmacksneutralem Sojaöl , und lagert sie dunkel in einem randvoll gefüllten Schraubglas.

 Frische-Kr-uter740x493